Es gibt Menschen, die sehen eine Rolle Nähkordel und haben sofort tausend Ideen. Eine Tasche! Ein Korb! Vielleicht gleich drei!
Und dann gibt es diejenigen, die sich erst einmal fragen: Moment mal … das soll ich mit meiner ganz normalen Nähmaschine nähen? Und daraus wird tatsächlich ein stabiler Korb?
Ja, genau! Und wir zeigen euch auch, wie das funktioniert. Aber fangen wir mal von vorne an.
Was ist an unserer twisly eigentlich anders?
Unsere Nähkordel ist ca. 6 mm dick und hat einen festen Kern aus Polyester, ummantelt mit recycelter Baumwolle. Hergestellt wird sie übrigens von uns selbst, hier in Deutschland.
Und dieser Kern ist nicht einfach nur da, weil wir ihn hübsch finden.
Er sorgt dafür, dass unsere Kordel formstabil ist. Sie lässt sich wunderbar biegen und vernähen, ist aber gleichzeitig fest genug, damit daraus schöne, stabile Taschen und Körbe entstehen können.

Und für wen ist twisly gedacht?
Für alle, die Lust haben, etwas selbst zu machen!
Ganz egal, ob die Nähmaschine schon seit Jahren im Dauereinsatz ist oder bisher hauptsächlich zum Kürzen von Hosen aus dem Schrank geholt wurde.
Man muss dafür weder Profi sein noch eine teure Industriemaschine besitzen.
Eine geeignete Haushaltsnähmaschine, die einen ausreichend breiten Zickzackstich nähen kann (wir arbeiten mit etwa 6 mm), ist schon eine gute Voraussetzung.
Natürlich gehört ein bisschen Übung dazu. Vor allem der erste kleine Kreis kann einen schon mal auf die Geduldsprobe stellen. Aber wenn man den Dreh erst einmal raus hat, macht es richtig Spaß!

100 Meter – ist das eigentlich viel oder wenig?
Eine Rolle twisly hat 100 Meter. Klingt erst mal nach einer ganzen Menge, oder?
Aber was bekommt man daraus eigentlich?
Zum Beispiel ungefähr:
-
6 runde Platzsets mit jeweils 30 cm Durchmesser
-
4 kleine Brotkörbchen, je nach Größe
-
1 schöne, große Tasche – und meistens bleibt sogar noch etwas Kordel übrig!
Natürlich kommt es immer darauf an, wie groß das Projekt werden soll.
Und das ist ja gerade das Schöne: Aus einer einzigen Rolle kann so vieles entstehen. Manchmal sogar Dinge, an die wir selbst noch gar nicht gedacht haben. Unsere Kundinnen überraschen uns da regelmäßig!

Was kann man denn nun daraus nähen?
Oh, eine ganze Menge!
Taschen, Einkaufskörbe, Brotkörbchen, Aufbewahrungskörbe, Platzsets, Untersetzer und noch so einiges mehr.
Was wir besonders schön finden: Man kann mit einem ganz kleinen Projekt anfangen und sich dann langsam steigern.
Wobei … wir haben inzwischen schon so viele tolle Projekte unserer Kundinnen gesehen, dass wir manchmal selbst staunen, was alles aus einer Rolle Kordel entstehen kann.
Und wenn es beim ersten Mal nicht klappt?
Dann klappt es eben beim zweiten Mal!
Wir wissen, dass nicht jeder Anfang perfekt ist. Manchmal wird der Boden wellig, manchmal biegt sich plötzlich alles nach oben und manchmal fragt man sich, was man da eigentlich gerade veranstaltet.
Deshalb möchten wir euch hier auf unserem Blog nicht nur fertige Projekte zeigen, sondern auch erklären, wie sie entstehen. Mit kleinen Tipps, Anleitungen und natürlich auch Videos direkt aus unserer Werkstatt.

Denn genau darum geht es uns bei twisly: Wir möchten zeigen, dass man mit einer normalen Nähmaschine und ein bisschen Mut zum Ausprobieren wirklich schöne Dinge selbst machen kann.
Und vielleicht sagt ihr beim nächsten Projekt nicht mehr „Kann ich das überhaupt?“, sondern einfach:
„Das schaffe ich auch!“
Liebe Grüße aus unserer Werkstatt
Marta & Robert
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